Untersuchungsergebnisse hinterfragt
Ist wirklich so viel Mikroplastik im Menschen?
Seit vielen Jahren warnten Studien vor den Gesundheitsgefahren von Mikroplastik im menschlichen Körper. Nun werden diese Ergebnisse in Frage gestellt. Anfang Januar haben Fachleute im britischen »Guardian« kritisiert, viele Funde könnten durch
Verunreinigungen,
Messfehler oder
falsche Deutungen
entstanden sein.
Plastikpartikel wurden mutmaßlich in Organen wie Gehirn, Arterien oder Plazenta gefunden. Dabei geht es um sehr kleine Mikro- und Nanoplastikpartikel. Die gemessenen Mengen im Körper liegen nahe an den Grenzen der Messmethoden. Dadurch könnten Fehler bei der Auswertung eintreten. So wurden zum Beispiel in Mineralwasser aus Glasflaschen mehr Partikel festgestellt, als aus Plastikflaschen.
Laut »Guardian« wurden sieben Studien öffentlich infrage gestellt, weitere Analysen nennen 18 Untersuchungen mit möglichen Ungenauigkeiten. Teilweise könnten Stoffe aus dem eigenen Körper fälschlich als Mikroplastik erkannt worden sein. Hier weiterlesen
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